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Gedankenballast

Veröffentlicht am 02.07.2018

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„Bist Du in der Kofferbranche?“ Werde ich kürzlich von einem Banker gefragt.
Abgesehen davon, dass ich nicht weiß, was die `Kofferbranche´ ist, antworte ich mit „Nein, das bin ich nicht“ – aber ich spreche gerne von der Idee, mit leichtem Gepäck durchs Leben zu gehen, leicht im Inneren. Mit weniger Ballast.
Was ich damit meine? 

Stell Dir vor, dass all die Erlebnisse und Erinnerungen, Handlungen, Gedanken, Emotionen von Dir (und Deinen Vorfahren?) Spuren hinterlassen. Spuren in Dir.

Dazu kommen:
- alles Unerledigte
- alles, was ich hätte tun sollen / können / dürfen
- alles, was ich hätte bleiben lassen sollen / können / wollen
- alles, was ich gerne hätte
- alles, was ich mir wünsche oder wovon ich träume.

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Und stell Dir vor, all dieses Gewesene, all dies Hätte, Sollte, Wäre… schleppst Du mit Dir als Steine in Deinem Rucksack oder in Deinem Handgepäck durch Dein Leben.

Was glaubst Du, wie viele Gedanken pro Sekunde Du denkst?
Die Schätzungen variieren von 1 (bewussten?) Gedanken pro Sekunde bis zu 11 Millionen neuronal verarbeiteter Sinneseindrücke im selben Zeitraum.
Gehen wir von 10 aus (dazu gehört auch: war das schön damals am See, ich gehe gerade über steinigen Boden und setze meine Füße vorsichtig auf, nein, ich mag die Banane nicht unreif essen, mich spricht jemand an, was bedeuten die Worte, welche Antwort ist angemessen und welche Mimik mache ich dazu; ich höre ein Auto, schätze die Entfernung aber als groß genug ein, habe ich alles bezüglich des Projektes bedacht).
10 Gedanken pro Sekunde.

Seien wir großzügig und ziehen sieben Stunden Schlaf ab. Wobei wir wissen, dass im Schlaf auch so einiges an Gedankenleistung läuft – nicht zu vergessen, die Ein- und Durchschlafstörungen, an denen viele leiden.

Bei 17 Stunden Wach-Zeit und 10 Gedanken in der Sekunde, macht das 600 Gedanken in der Minute, 36.000 in der Stunde und 612.000 am Tag.
Das ist eine enorme Leistung, die unser Gehirn da vollbringt! Natürlich läuft vieles davon ungesteuert ab.

Und was schätzt Du, wie viel dieser Rechenleistung anteilig dafür draufgeht für: was war, was wäre gewesen, was hätte sein können, könnte nicht und ich wünschte, wenn?

Hier eine Überschlagsrechnung (Banker):
- bei 30 % Tagesgedankenbelastung: 183.600 Gedanken
- bei 20 % Tagesgedankenbelastung: 122.400 Gedanken
- bei 10 % Tagesgedankenbelastung:   61.200 Gedanken

10 % Belastung werden wohl die wenigsten von uns momentan im Repertoire haben. Das ist immer noch eine riesige Zahl von 61.200 Gedanken am Tag!
  Ballast, den Du mit dir rumschleppst.

Du merkst schon, worauf ich hinaus will: unser Gehirn hat zwar unglaubliche Kapazitäten (die bei weitem noch nicht ausgeschöpft sind – dazu in einem anderen Artikel mehr), aber was spricht dafür, sich sein eigenes Rechenzentrum derart voll zu packen, seinen eigenen Denkapparat so zu belasten. So viel mit sich rumzutragen?
Von den beteiligten Emotionen und den Auswirkungen auf Körper und Seele, sprechen wir an dieser Stelle noch nicht mal.

Ich möchte Dich anregen, leichteres Gepäck mit Dir rumzutragen. Ein paar von den Gedankenwackersteinen aus dem Rucksack zu holen.
Und damit meine ich nicht, Rollen an das Gepäckstück montieren, sondern tatsächlich einige dieser Steine zu wandeln in … Proviant? Futter für Deine Seele? Verarbeitet und abgelegt? Neue Denk- und Handlungsoptionen?

Das gibt nicht nur Kapazitäten in Deinem persönlichen Rechenzentrum frei, das fühlt sich auch gut an.

Das macht frisch und klar.
Und das macht etwas mit Deinem Wohlbefinden und Deinem Schlaf.
Deiner Kreativität, Deiner Arbeitsleistung, Deiner Persönlichkeit.

WIE? Dafür gibt es professionelle Unterstützung – oder wolltest Du Dir ewig einen abschleppen?

Herzlich, Christina

"Es darf auch leicht gehen"

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